Kapitel 13. HIP NAT Erweiterungen

HIPL unterstützt auch die Initiierung einer Verbindung aus einen Netzwerk hinter NAT. Die grundlegende Idee ist das der Initiator die HIP Steuerpakete und ESP Daten in UDP Pakete kapselt. Auf diesem Weg können die Pakete die NAT Box durchqueren. Um dies zu ermöglichen müssen aber Initiator und Responder die NAT Erweiterung unterstützen. Zur Zeit kann ein Responder nicht hinter NAT lokalisiert werden.

Experimente mit NAT können in einem ähnlichem Weg wie bereits in einem vorherigen Abschnitt beschrieben durchgeführt werden. Der einzige Unterschied ist, dass Sie dem Initiator manuell über den NAT Status informieren müssen - verwenden Sie dazu hipconf hip nat on. Danach können Sie den Base Exchange gemäß der vorherigen Anweisung initiieren. Die manuelle Konfiguration ist zur Zeit noch notwendig, da die automatische NAT Erkennung (STUN) noch nicht implementiert ist.

Wenn Sie Probleme mit der Verwendung des NAT Codes habe um die I1 aufzunehmen (z.B. mit conntest-client-gai (ereignet sich mit Kernel 2.6.16.5)), dann könnten Sie den Quell-HIT Explicit angeben. Das Verfahren zum Initiieren einer Verbindung hinter NAT ist folgendes:

          tools/hipconf hip nat on
          tools/hipconf add map peer_hit peer_ipv4_addr
          ping6 -I source_hit dst_hit
        

Stellen Sie sicher, dass die Quelle ist die selbe wie in der ip xfrm policy Ausgabe. Wir sind uns des Problems bewußt (siehe BugID 161) und es wird gelöst. Auch scheint es, das der Responder nicht automatisch die Pakete zum NAT routet, so dass ein ip route add nat_ipv4_addr dev xx am Responder notwendig wird (ereignet sich mit Kernel 2.6.16.5).

Drei Fälle von Mobilität des Initiators wurden in den NAT Code implementiert.