Inhaltsverzeichnis
Um HIPL einsetzen zu können muss zum Einen der Kernel mit dem BEET-Patch versehen werden und zum Anderen das hipsock-Kernelmodul und die HIP-Bibliotheken kompiliert werden.
Falls Sie zuvor noch keinen Kernek kompiliert haben konsultieren Sie
vorher linux/README. Wir haben ein paar Konfigurationsdateien als
Beispiel in hipl/test/configs für "typische" Systeme hinterlegt.
Sie können diese Vorlagen als Grundlage für Ihre eignen
Systemkonfigurationen verwenden und anpassen. Lesen Sie zuvor
hipl/test/configs/README.
Der Kernel-Patch: Die Patches aus dem Verzeichnis patches/kernel/KERNEL_VERSION sind dem entsprechenden Kernel beizufügen um das hipsock Modul verwenden zu können.
cd /usr/src/linux
cat patches/kernel/KERNEL_VERSION/PATCH_FILE | patch -p1
Den gepatcheten Kernel neu kompilieren. Ins hipl/hipsock Verzeichnis
springen und Kernelmodul mit make kompilieren.
Das Makefile setzt voraus, dass sich die Kernelquellen in
/usr/src/linux befinden. Anderenfalls kann mit make
LINUX=/path/to/linux/ das entsprechende Verzeichnis angegeben werden.
Die 2.6er Kernel-Serie sollte mit gcc 2.9x und 3.x kompatibel sein. Wir empfehlen die letztere zu verwenden. (Keine Angaben zu gcc 4.x)
Konfigurieren Sie den Linux Kernel mit folgenden Optionen:
Legende:
[*] eingebaut
[ ] nicht verwendet
<M> Modul erstellen
< > Modul geeignet
Optionen im Ablauf
[*] Prompt for development and/or incomplete code/drivers
Processor type and features
Networking ---> Networking options --->
<M> IPsec user configuration interface
[*] TCP/IP networking
<*> The IPv6 protocol
<*> IPv6: IPsec BEET mode
Cryptographic options --->
<*> IPv6: Null algorithms
IPsec, IPv6 security support, SHA1 und 3DES solten automatisch aktiviert werden nachdem sie HIP ausgewählt haben. Wir empfehlen, dass Sie HIP als Kernel-Modul kompilieren und IPv6 fest integrieren.
Der hipd Daemon versucht die notwendigen module automatisch zu laden.
Sie sollten die /etc/modules dem entsprechend konfigurieren.
Fügen Sie
"xfrm6_tunnel",
"xfrm4_tunnel",
"xfrm_user",
"dummy",
"esp6",
"esp4",
"ipv6",
"aes",
"crypto_null", und
"des"
in /etc/modules ein.
Der BEET-Patch hat in den Vanilla-Kernel ab 2.6.19-rc2 einzu gehalten. Ein Patches des Kernel sollte somit entfallen. Allerdings ist der Patch für 2.6.19-rc2 nicht ausreichend. Es ist z.B. das Limit für die Protokollnummer weiterhin 32 und nicht 33. Damit kann HIP mit Protokollnummer 32 nicht aktiviert werden.