Jenkins!
Mein Artifact Server für die Maven Buildumgebung ist derzeit Artifactory. Dagegen spricht auch bis heute nichts. Die Software ist stabil und der Betreuungsaufwand ist minimal. Ab und zu ein Update, das wars.
Die Updates dauern in der Regel auch nur ein paar Minuten und schon ist der Service wieder verfügbar. Das ist insoweit wichtig, da anderen Falls Problem mit der verteilten Test-Umgebung auftreten können - ganz zu schweigen von den Behinderungen der anderen Entwickler.
Das gestrige Update dauerte "etwas" länger. Nun ist das Repository mit mehr als 100.000 Artifakten nicht unbedingt klein. Dennoch dauerte der Wechsel von 2.3.x auf 2.4.2 mehr als 12 Stunden. Die neue Software war schnell eingespielt, dann fing die Routine zum Prüfen der Konsistenzen an und dies dauerte dann den Rest des Tages.
Es ist wieder soweit: Am 26./27. Oktober finden die 4. eSciDoc Days 2011 statt. Dieses Jahr wieder in der Tagungsstätte Harnack Haus in Berlin.
Neben der Präsentation neuen Version der eSciDoc Infrastructure veranstallten wir natürlich wieder Workshops rund um die eSciDoc Plattform. Ich freue mich auf die Fragen und vielen Anregungen von den Nutzern. Bin gespannt auf die Rückmeldungen bzgl. des nicht mehr ganz so neuen Java Connectors, der es wirklich einfach macht die Infrastructure einzubinden.
Ich bin endlich mal wieder in Berlin - auch Zeit um Freunde zu treffen.
Und rasch noch ein bisschen Werbung für die Source Talk Tage 2011 vom 30. August bis 1. September in Göttingen ...
Wieder ein bisschen Werbung für ein Projekt: Die 2.6.3er Version von Lx-Office wurde veröffentlicht.
Für die VPN Lösung von Juniper gibt es keinen Client für 64bit Linux-Systeme. Das ist im Jahr 2011 nicht nur Schade sondern ein K.O. Kriterium in der Beschaffung.
Man kann sich das Kommandozeilentool allerdings so hinbasteln kann, dass eine Verbindung aufgebaut wird. Es fehlt also nicht an der Technik - scheint es am Willen beim Hersteller zu liegen? Ich meine das schicke JavaApplet könnte man sich schenken - die meisten wollen ohnehin ein Kommandozeilentool.
Update (Nov. 2011): Mit Firefox 7 geht's jetzt unter Windows auch nicht mehr.
Nach dem Update auf OpenSUSE 11.4 werden USB Festplatten mit NTFS nicht mehr automatisch eingebunden werden. Eine zusätzliche Zeile in /etc/filesystems mit dem Eintrag 'ntfs' schafft abhilfe.
Das Entwicklerteam der eSciDoc Infrastructur hat am 15. Juni eine kleine Release Party veranstaltet. Nach den Anstrengungen für das 1.3er Release war es eine willkommene und verdiente Möglichkeit in entspannter Runde das Erreichte zu feiern und mit Nutzern und Nicht-Entwicklern -neben vielem Privaten- auch über die zukünftige Entwicklung der Software zu reden.
Gleich zwei Dinge die bzgl. eSciDoc Infrastructure zu verkünden sind:
1. Freigabe der 1.3 Version
2. eSciDoc Days 2011, 26./27. Oktober in Berlin
Mein favorisierter Webmailer IMP ist in neuer Version erschienen. Dies umfasst auch das Framework Horde, welches nun in Version 4 vorliegt.
Ein paar Tage nach der Freigabe der neuen Version hat das Projekt auch eine überarbeitete Homepage erhalten.
Heute ist Lx-Office in Version 2.6.2 erschienen. Wie die Versionsnummer andeutet sind hauptsächlich Fixes eingeflossen.
Lx-Office ist ein Warenwirtschafts- und Buchhaltungssystem welches um eine Kundenverwaltung ergänzt wird. Der Funktionsumfang ist nach meinen Erfahrungen mindestens für kleinere Unternehmen ausreichend und hat in einigen Unternehmen kommerzielle Lösungen für den Mittelstand erfolgreich verdrängt.
Die neue Version der Gallery (Version 3) ist installiert und der Import der Daten nun abgeschlossen. Wer heute auf der Webseite unterwegs war hat sicher bemerkt, dass viele Aufrufe etwas länger gedauert haben - ich bitte dies zu entschuldigen, aber ich wollte nicht schon wieder eine Nachtschicht einlegen um die Daten in den weniger frequentierten Zeiten zu importieren.
Alle Aufrufe sollten von der alten Version sollten automatisch auf die neue umgeleitet werden.
Die neue Gallery wirkt nicht so überladen und sollte insgesamt etwas schneller sein. Viel Spaß!
Eclipse Galileo und Helios neigen seit dem Update von openSUSE auf 11.3 während der Autovervollständigung zum Crash. Abhilfe schafft ein Eintrag in der eclipse.ini
-Dorg.eclipse.swt.browser.XULRunnerPath==/usr/lib64/xulrunner-1.9.2/xulrunner
Eclipse Helios crashed nach einem Update auf KDE 4.5 schon beim Start des Workspaces. Eine Lösung dafür steht noch aus.
Wer seinen WLAN-Router schon mit der OpenWRT Version Kamikaze betrieb, wird in Versuchung gekommen sein auf die aktuelle Version Backfire zu updaten. Mussten alle Besitzer von Routern mit Broadcom WLAN Modulen entweder auf WLAN verzichten oder ihr System mit einem Image mit 2.4er Linux-Kernel und dem proprietären Treibern betreiben, so verspricht Backfire die WLAN Unterstützung mit dem 2.6 Kernel.
Mein Router, ein ASUS WL500gd, lief auch wie erwartet gut mit der neuen Version. Wenn aber zwischen WLAN Interface und LAN eine Bridge zum Einsatz kommt gibt es eine Einschränkung: Das WLAN darf nicht als Client konfiguriert werden. Bridging zwischen WLAN und Ethernet funktioniert nicht im Client-Modus (im AP-Modus -was wohl die häufigste Verwendung ist- dagegen sehr gut).
Das Konstrukt: AP <----> Client (OpenWRT, brcm-47xx, 2.6er Kernel) <-----> Switch als Broadcast-Domain ist derzeit mit der 2.6er Kernel Version von Backfire nicht möglich und man muss weiterhin auf die 2.4er ausweichen.
Sollte nach einen Upgrade von eGroupware folgende Fehlermeldung:
Invalid SQL: SELECT message_id,content FROM egw_lang
WHERE lang='' AND app_name=''
auftreten, dann kann es helfen die Datenbankverbindung auf
Mysql oder MySQL (translated) zu stellen (nicht MySQLi)
und (wichtig!) den Session-Cookie im Browser zu löschen.
Wobei ein Neustart des Browsers das Session-Problem auch löst.
Alles neu macht der Mai. Das nebenstehende Bild zwingt gerade die Frage auf: Alle Schäfchen schon im Trockenen?
Schaut man sich die aktuelle Entwicklung und die Handlungsmöglichkeiten im Fall Griechenland an, dann schwindet das Vertrauen in Geld sehr schnell. Gut, die Bedeutung des Geldes ist im Allgemeinen stark überbewertet - das merkt man spätestens wenn man es nicht essen kann. Aber ein Grundvertrauen in die eigene Währung stablisiert das wirtschaftliche Gefüge.
Das der Geldmarkt durch Spekulation gesteuert wird und damit, analog zum Aktienmarkt, den Vergleich mit einem Spielcasino nicht scheuen braucht, sollte dem aufmerksamen Zuschauer der Börsennachrichten schon lange aufgefallen sein. Allerdings, und dies ist der gravierende Unterschied zu Spielcasino, kann sich das einzelne Wirtschaftssubjekt nicht der Teilnahme am Börsenspiel entziehen. Denn hier zocken Finanzmarktprofis mit fremden Geld.
Schön ist, dass die Banken an der Unsicherheit ordentlich verdienen dürften obwohl die staatlichen Garantien vorliegen. Gewinne privatisieren, Verluste egalizieren. Nichts gelernt vom letzten Jahr - warum auch.
Zurück zu den wirklich wichtigen Werten: Am Sonntag, den 9. Mai, ist Muttertag. Ein guter Zeitpunkt in Emotionen zu investieren und das Ersparte in Sachwerten anzulegen.